Inflation 2.0 – wann fallen uns die in schwindelerregende Höhen schnellenden Baukosten auf die Füße?

Wohnen ist in den großen Städten bereits Luxus geworden und das Bauen wird immer teurer. Im November 2021 war der Anstieg der Preise lt. Statistischem Bundesamt so stark wie seit 50(!) Jahren nicht mehr. Der Grund ist recht einfach. Das Baumaterial ist überall knapp und entsprechend teuer. Auch eine der Folgen der Corona-Pandemie. Die Rohstoffe sind knapp geworden und die Lieferketten haben rund um den Globus einen Stau.

Allein der Preis für Baustahl ist innerhalb eines Jahres um 71 Prozent gestiegen. Dämmmaterial um 32 Prozent und Bauholz um sage und schreibe 83 Prozent. Hinzu kommt eine lahme Verwaltung, die aufgrund der fehlenden Digitalisierung für Genehmigungsverfahren endlos braucht.

Da hört es sich fast wie Hohn an, dass die neue Bauministerin Klara Geywitz den ambitionierten Plan zum Bau von 100.000 neuen Sozialwohnungen ankündigt.

Experten gehen davon aus, dass es im Jahr 2022 zu weiteren Preissteigerungen kommen wird. Das Lieferkettenproblem wird sich nicht schnell in Luft auflösen. Bauherren werden finanziell vor immer neue Herausforderungen gestellt. Und es bleibt der Zweifel, ob geringe Zinsen den Mehraufwand an Kapital abfedern können. Wir werden verstärkt Baupleiten erleben.

Und dann ist da noch die Inflation, die schon jetzt ungeahnte Höhen erreicht (USA im Dezember 2021 +7 Prozent). Die immer weiter steigenden Baupreise werden für weitere kräftige Preisschübe sorgen und die Inflation treiben. Die Aussagen der Notenbanken, ob EZB oder FED, dass die hohen Inflationsraten nur vorübergehend seien, sind vor diesem Hintergrund nicht mehr als ein „Pfeifen im Blätterwald“.

Vor diesem Szenario sollte die Sachwertinvestition „Immobilie“ in die zweite Reihe rücken. Als sinnvolles Investment, um sein Vermögen zu sichern oder zu mehren, bleiben nur noch die Beteiligungen an substanzstarken Unternehmen, also die Aktienanlage. Die Aktienindizes bewegen sich zwar um historische Höchststände, aber es gibt immer genügend Unternehmen, die der Entwicklung des Kurses hinterherhinken und im Inneren so viel Substanz haben, dass auch jetzt noch ein Kauf vielversprechend ist.

Wir, die PI Privatinvestor Kapitalanlage GmbH, betreuen drei maßgeschneiderte Publikumsfonds, die in die, nach dem Value-Investing Prinzip und der von Prof. Max Otte entwickelten Königsanalyse, besten Unternehmen der Welt investieren. Ebenfalls mit der Fondsheimat Liechtenstein und mit dem Schweizer Franken als Verrechnungswährung.


Dirk Dürhager

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