Amazon: die Expansion geht weiter

Haben Sie auch den Eindruck, dass Fußgängerzonen und Einkaufspassagen immer mehr zu „Geisterstädten“ werden? Überall stehen Läden leer: Viele, vor allem kleinere Fachgeschäfte haben aufgegeben. Schuld daran hat nicht allein die Pandemie, es ist vor allem der Siegeszug des Online-Handels, der physische Läden verdrängt. Diese Entwicklung war schon lange vor Corona im Gange und wurde nun lediglich beschleunigt.

Krieg – Sanktionen – Rezession

Die massiven Sanktionen, die von der EU wegen des Angriffs auf die Ukraine gegen Russland verhängt worden sind, sollen den Angreifer schmerzen und so ein schnelles Ende der Kampfhandlungen herbeiführen. Außenministerin Annalena Baerbock sprach sogar davon, Russland zu “ruinieren.“ Doch schon wenige Tage nach Kriegsbeginn in der Ukraine zeigt sich: Die Sanktionen wirken auch stark in die andere Richtung, und zwar auf die EU, vor allem auf die deutsche Wirtschaft zurück. Schlimmere Schleifspuren als während Corona drohen jetzt.

Atomkraft? Nein danke – oder jetzt doch?

„Atomkraft? Nein danke“ – der Leitspruch der Anti-Atomkraft-Bewegung der Siebziger und Achtziger hat eine ganze Generation begleitet und für viele Diskussionen gesorgt. Vorerst beendet wurde die Kontroverse, als Angela Merkel für Deutschland nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima den Ausstieg aus der Kernenergie erklärte. Zahlreiche Vorzeichen haben sich jedoch seither geändert.

Korrekturen bieten Chancen

Zu niedrigen Kursen einsteigen, zu hohen verkaufen – das ist eines der Grundprinzipien im Value Investing. Dies bedeutet, sich bisweilen gegen den Strom zu stellen und ganz bewusst dort nach Investmentchancen zu suchen, wo die meisten Anleger im Moment weglaufen. Dies ist derzeit beispielsweise bei Online-Apotheken der Fall.

„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“

– ist eine alte Börsenweisheit, die Carl Mayer von Rothschild (1788 – 1855), Teilhaber des Frankfurter Handels- und Bankhaus „M.A. Rothschild & Söhne“, zugeordnet wird. Der Grundgedanke, denn es geht damit weiter, dass man verkaufen sollte, wenn die Violinen spielen, ist das antizyklische Investieren.

Brauchen wir einen Nachtwächter-Staat, um wieder eine stärkere Wirtschaft und sprudelnde Innovationen zu bekommen?

In Zeiten von Laissez-faire-Regierungen gab es die meisten Innovationen und das stärkste Wachstum – Beispiel USA: „Stellen Sie sich vor, wie es sein muss, eine Zeitung in die Hand zu nehmen und nichts über einen Politiker zu lesen. Stellen Sie sich vor, die Staatsausgaben lägen bei etwa 7 Prozent des wachsenden Bruttoinlandsprodukts. Stellen Sie sich vor, es gäbe keine Einkommenssteuer, aber goldgedecktes Geld, das an Wert gewinnt, wenn die Wirtschaft produktiver wird.“

Elon Musk und Tesla – Hi-Tech Messias oder Gewinnoptimierer in eigener Sache?

Elon Musk, einer der reichsten Menschen der Welt, spaltet die Finanzwelt. Von vielen Menschen, allen voran „jüngere“ Investoren wird er als der Messias der Tech-Branche gefeiert. Seit er 2004 als CEO zu Tesla kam, gilt Elon Musk als Pionier der E-Mobilität für die Masse und hat mit seinem enormen Reichtum auch die private, kommerzielle Raumfahrt für sich als Geschäftsfeld entdeckt.

Der Anlagehorizont als Trumpf

Die US-Investmentbank JP Morgan hat ihren Kunden unlängst drei zentrale Prinzipien für langfristig erfolgreiches Investieren ans Herz gelegt. Das erste Prinzip lautete: „Definieren Sie Ihre Ziele.“ Das dritte war der Ratschlag, unterwegs für Anpassungen in der Strategie offen zu sein. Die Kernbotschaft allerdings steckte im zweiten Prinzip: „Bleiben Sie investiert.“

Interview mit dem Fondsmanager und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung, Professor Dr. Max Otte.

„Der Trend zur Technologie ist ungebrochen“ Das folgende Interview ist zuerst erschienen in unserem Youtube-Kanal „Privatinvestor TV“ am 16. Februar 2022

Der große Sprung in die Planwirtschaft

„Taxonomie“ ist das neue Zauberwort der Bürokraten in Berlin und Brüssel. Sie meinen mit dieser technokratischen Wortschöpfung nichts anderes als staatliche Investitionslenkung. Diese soll den Markt ablösen, an dem Hersteller und deren Kunden frei entscheiden, was vielversprechende, weil zukunftsfähige Investitionen und Produkte sind. Im Klartext: Nicht mehr allein die Bestellungen von überzeugten Kunden und die Recherche von Analysten haben Einfluss auf die Bewertung von Unternehmen, sondern immer stärker die zumindest teilweise politische Beurteilung durch Behörden.

SEC will mehr Markttransparenz

Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) will Hedgefonds und aktivistische Investoren zwingen, Aktienpakete, die sie an gelisteten Unternehmen erwerben, deutlich früher zu melden.

Langweiliges Value-Investing schlägt aufregendes Themen-Investing

Das Jahr 2020 und zu einem gewissen Teil auch das Jahr 2021 waren besonders geprägt von dramatischen Kursverläufen. Nach dem Absturz im Februar und März 2020 erholten sich die Börsen schlagartig und kletterten nach recht kurzer Zeit auf neue Allzeithochs. Nach dem schnellsten Rückgang folgte zumindest eine der rasantesten Erholungen.